Informationendirekt von der SWM AG

Blickt man auf die vergangenen 10 Jahre zurück und nimmt nun die Krisen einerseits und die Entwicklung der Preise der Edelmetalle andererseits in den Focus, lässt sich leicht nachvollziehen, dass Edelmetalle – vor allem Gold – als sicherer Hafen angesehen werden. 2011 Allzeithoch, 2013 zweithöchster Stand, 2016 dritthöchster Stand im Schnitt der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium und derzeit fast wieder ein neuer Höchststand. Grund – natürlich - die Corona-Panik und damit stellt sich die Frage bei den höchsten Zuflüssen an Gold-ETF: Können die ETF-Schuldner (in der Regel Banken) diese Zuflüsse überhaupt verkraften, d.h. wären die Banken bei einer massiven Rückforderung der ETF-Anleger überhaupt in der Lage, dieser nachzukommen? Längst ist bekannt, dass ETF’s "überbucht" sind, also nicht in physischem Material zurückerstattet werden können. Dieses Problem hat sich nochmals verschärft. Die Alternative kann also nur lauten: Edelmetalle nur in physischer Form zu erwerben und nicht in Form eines Papiers, das durch physisches Material gedeckt zu sein verspricht, was aber schon rein mengenmäßig bei zeitgleichem Abruf gar nicht möglich ist. Als sicherer Hafen kann also nur das haptische – anfassbare – Edelmetall bezeichnet werden.

08. März 2020